Fotografie, ist mein Leben....

wie wurde ich ein erfahrener Fotograf

Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrig bleiben, um ihren Bestand zu sichern.

 

Henry Ford

 

 Wie waren die Anfänge ihrer Fotografie?

 

„Mit 12 Jahren kaufte ich mir vom lange ersparten Taschengeld meine erste eigene Kamera.

 Mit 13 Jahren die erste Richtige, Vollformat mit 1/1000 Belichtungszeit. Ich platzte fast vor Stolz. Im Keller meines Elternhauses richtete ich mir ein eigenes kleines Fotolabor ein, und ging zusätzlich zu Fotozirkeln.

Ich nahm an so vielen Wettbewerben teil, wie es nur ging. Einige gewann ich, einige eben nicht.

Das Fotografieren war aber bereits zu diesem Zeitpunkt der größte Teil meines Lebens.

Als kurze Zeit später eine Kamera mit Rollfilm dazu kam, verkaufte ich auf Anfrage meine ersten Dias an Freunde und Bekannte. Der Grundstein war gelegt und somit auch der Anspruch an mich selbst, besser und besser zu werden. “

 

Was unterscheidet Sie von anderen Fotografen?

 

„Mit mir begegnen Ihnen über 40 Jahre Fotografie Erfahrung. Ich bin absolut zuverlässig und diskret“

Ich biete Ihnen Top Qualität zum fairen Preis. Es wird sicher auch Fotografen geben, die eine ähnliche Geschichte haben. Ich finde aber, dass es sehr wenige geworden sind, die mit echter Leidenschaft dabei sind. Viele versuchen heute leider durch einen schmalen Preis zu beeindrucken.“

 

 Was lieben Sie an Ihrer Arbeit?

 

„Die Menschen…Ich komme als Fremder und gehe als Freund.

Ich lerne so viele, liebe, neue Persönlichkeiten kennen. Immerhin verbinden uns gemeinsame Momente und gelebte Augenblicke in Bildern festzuhalten.

Natürlich fotografiere ich auch gerne Landschaft und Architektur. Mein Mittelpunkt sind aber immer Menschen.“

 

Was beeindruckt Sie heute, nach vielen Jahren, noch?

 

„Sehr nahe an den Emotionen der Menschen zu sein. Bei Hochzeiten am stärksten. 

Manchmal zeigst man den Kunden im Anschluss der Feier die Hochzeitsbilder, meist in Form eines kleinen Films und alle um dich herum weinen und haben Tränen in den Augen. Da kämpfe selbst ich als Fotograf mit den Tränen. Das geht gar nicht anders. Mitunter muss ich sogar beim Entwickeln der Fotos eine emotionale Pause einlegen, weil es mich sehr stark berührt.

Als Fotograf braucht man viel Gefühl und Einfühlungsvermögen, immerhin lässt nichts unsere Erinnerungen mehr leben, als Bilder. Neben dem Equipment muss man da auch eine große Portion Empathie mitbringen. Das ist es, was uns als Fotografen von der Masse trennt.“

 

Gibt es denn irgendwas, woran man den Profi von dem Hobby oder Amateur Knipser unterscheidet?

 

Also gleich auf Anhieb………..

 

Die Größe der Kamera ist es nicht. Aber fragen Sie doch mal, ob er eine Ersatzkamera dabei hat und wie viele Objektive. Der Amateur wird immer eine Kamera und bestenfalls 2 Objektive (im schlechtesten Fall nur eins) dabei haben. Bei einer Hochzeit kann das sehr schmerzhaft sein. Der Profi ist vorbereitet. Er hat in der Regel 3 Objektive und eine Ersatzkamera dabei und noch eine Assistentin.

 

Was ist Ihre typische Vorgehensweise, wenn Sie mit einem neuen Kunden zusammenarbeiten?

 

„Das hängt natürlich in erster Linie davon ab, was der Kunde möchte.“

 

Bei Hochzeiten beispielsweise ist es notwendig, ein persönliches Gespräch mit dem Brautpaar zu vereinbaren. Es ist wichtig, soviel Informationen wie möglich vor so einem großen Tag zu sammeln. Gerne fahre ich vorab zu den Orten an denen die Trauung stattfindet, und spreche mit dem Brautpaar ab, was bei schlechtem Wetter passiert, oder ob sie eigene Ideen und spezielle Wünsche haben.

Der Auftrag eines Unternehmens kann unterdessen telefonisch vereinbart werden. Trotzdem ist es immer besser mit dem Auftraggeber persönlich gesprochen zu haben, um einen tieferen Einblick in die Unternehmensphilosophie zu bekommen und diese auch in den Bildern hervorzuheben.“

 

Ich bin nie in die „ich kann sowieso alles“ Phase gefallen. Ich besuche heute noch jede Fotomesse und tausche mich mit erfahrenen Fotografen aus.

Es ist ein ständiges Training wie bei einem Leistungssportler, das heißt, Workshops, Schulungen usw. Oft setze ich morgens Trainingsstunden an, um neue Techniken, zum Beispiel in Photoshop auszubauen.

Fotografie ist eine Leidenschaft, die man bis zu einem gewissen Grad erlernen kann, ausschlaggebend sind am Ende aber immer die Resultate und diese bewertet der Kunde.